Intratympanale Kortison-Injektion

Die intratympanale Kortison-Injektion ist eine spezielle Behandlungsmethode in der HNO-Medizin, bei der ein kortisonhaltiges Medikament direkt in das Mittelohr eingebracht wird. Von dort kann der Wirkstoff über die Membranen in das Innenohr gelangen und dort lokal wirken.

Wann wird die Behandlung eingesetzt?

Diese Therapie wird unter anderem bei bestimmten Formen von Hörstörungen, beispielsweise nach einem Hörsturz oder bei anhaltenden Innenohrbeschwerden, in Betracht gezogen. Ziel der Behandlung ist es, entzündliche Prozesse im Innenohr zu beeinflussen und die Regeneration der Hörfunktion zu unterstützen. Ob diese Therapie im individuellen Fall sinnvoll ist, klären wir im ärztlichen Gespräch.

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis. Nach einer örtlichen Betäubung des Trommelfells wird das Medikament mit einer sehr feinen Nadel vorsichtig in das Mittelohr injiziert. Anschließend bleibt man für einige Minuten in einer bestimmten Kopfposition, damit sich der Wirkstoff optimal verteilen kann. Die Behandlung dauert insgesamt meist nur wenige Minuten und kann – je nach Befund – mehrmals wiederholt werden.

Wichtiger Hinweis

Ob und in welchem Umfang diese Behandlung durchgeführt wird, hängt von der individuellen medizinischen Situation ab. Über Ablauf, mögliche Nutzen und Risiken sowie über eventuelle Kosten informieren wir Sie selbstverständlich ausführlich vor der Behandlung.

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