Kortison-Infusion bei Hörsturz
Ein Hörsturz ist eine plötzlich auftretende, meist einseitige Hörminderung, die häufig ohne erkennbare Ursache entsteht. Betroffene bemerken oft ein vermindertes Hörvermögen, ein Druckgefühl im Ohr oder begleitende Ohrgeräusche. Eine frühzeitige HNO-ärztliche Abklärung ist in diesem Fall besonders wichtig.
Behandlung mit Kortison-Infusionen
Kortison wird häufig zur Behandlung eines Hörsturzes eingesetzt, da es entzündungshemmend wirkt und dazu beitragen kann, Schwellungen im Innenohr zu reduzieren. Bei einer Kortison-Infusion wird der Wirkstoff über eine Vene verabreicht, sodass er rasch über den Blutkreislauf im Körper verteilt wird. Ziel der Behandlung ist es, die Regeneration der Hörfunktion zu unterstützen.
Ablauf der Behandlung
Die Infusion erfolgt in unserer Praxis über einen venösen Zugang und dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten. Je nach individuellem Befund kann die Behandlung über mehrere Tage hinweg durchgeführt werden. Während der Therapie kontrollieren wir regelmäßig Ihr Hörvermögen und den weiteren Verlauf.
Wichtiger Hinweis
Die Behandlung eines Hörsturzes gehört grundsätzlich zur medizinischen Versorgung. Je nach individueller Situation können bestimmte Therapieformen jedoch als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) gelten. Über mögliche Behandlungsoptionen, Nutzen, Risiken und Kosten beraten wir Sie ausführlich im persönlichen Gespräch.
